Besitzer einer Immobilie müssen immer mit Kosten rechnen, die noch lange nicht anfallen. Ein Bausparvertrag ist – wie kein anderes Instrument – eine Investition in die ferne Zukunft. Was momentan an Kapital fehlt, um einen größeren Kredit zu bekommen, wird vorausschauend angespart, um zu einem bestimmten Zeitpunkt (nach ca. 8 Jahren) ein Darlehen zu erhalten, mit dem man ein Bauvorhaben finanziert. Dies gilt nicht nur für Sanierungen, sondern auch für Modernisierungen, wie z. B. einen Wintergarten.
Aus diesem Grund sollte nicht nur ein Bausparvertrag abgeschlossen werden, sondern mehrere. Denn eine Modernisierung dient nicht immer dem bloßen Erhalt einer Immobilie. Sie kann sich nämlich auch wirtschaftlich lohnen. Nicht unbedingt, wenn ein Sonnensegel für die Terrasse gekauft werden soll, aber vielleicht ja bei einer effizienteren Heizung. Auch eine moderne Wärmeisolation, oder eine Solaranlage – falls man in einer sonnenreichen Gegend wohnt – können sich unter Umständen lohnen.
Der eigentliche Vorteil dabei ist, dass sobald die Modernisierung abgeschlossen wurde, also das Darlehen ausbezahlt, die Kostenersparnis einen Teil der Raten des Bausparvertrages mit deckt. Über diesen Zeitpunkt hinaus, amortisiert sich die Investition dann weiter. Auch bei Immobilien gilt, dass Zeit Geld ist. Es gilt umso mehr, als dass der Zeitraum der Nutzung für einen selber offen ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob man selber in der Immobilie lebt oder sie vermietet hat. Eine modernisierte Immobilie wirft mehr Miete ab.
Sollte die Modernisierung abgeschlossen sein und immer noch vom Darlehen etwas übrig, kann über eine kleine Ergänzung nachgedacht werden. Ob dies nun in Form einer Satellitenanlage verwirklicht wird oder man lieber eine Balkonbespannung anbringen möchte, bleibt sich gleich. Hauptsache, der Mehrwert wird erkennbar.