Grundlegende Gedanken zum Bau, Erwerb oder Renovierung einer Immobilie

Eine Immobilie zu kaufen, zu bauen oder auch zu renovieren ist auch heute noch ein Wagnis im weitesten Sinn, aber auch der einzige Weg wenn man das Anmieten einer Lagerhalle nicht für sinnvoll hält. Denn nur umfassende Information und gute Finanzierungspartner, wozu auch Möbelversandhäuser gehören, gegebenenfalls auch Baupartner, also Firmen und Handwerker, können dazu beitragen, dass aus dem geplanten Projekt keine Katastrophe wird.

Der erste Schritt, vor jeder weiteren Überlegung welche Art von Immobilie es denn sein soll, ist generell die grundlegende Frage: Was kann ich mir leisten?

Man sollte also eine „interne Haushaltsrechnung” aufstellen und dabei wirklich alle Einnahmen und Ausgaben erfassen. Auf diesem Weg kann man feststellen, wie viel Geld monatlich für eine Immobilienfinanzierung aufgewendet werden kann.

Dabei sollte man aber nicht vergessen, auch „stille Reserven” für unvorhersehbare Ausgaben einzuplanen (wie z. B. der Einkauf im Leuchten Shop wenn eine Lampe defekt ist), genauso wie für die Miete bis zum Einzug in eine eigene Immobilie, mit einer Reserve, falls der Einzug aus welchen Gründen auch immer, nicht pünktlich erfolgen kann.

In diesem Zusammenhang ist auch gleich die Überlegung anzustellen, wie viel muss ich finanzieren, wo kann ich eigene Mittel flüssig machen. Eventuell ist auch mit Eigenleistungen beim Bau, oder der Nutzung von Betonfertigteile oder beim Anbringen eines Wandtattoos oder der Badrenovierung ein Teil des nötigen Kapitals einzusparen. Man sollte sich hier aber beschränken, denn meist sind die Überlegungen zur möglichen Eigenleistung viel zu hoch angesetzt. Wer ständig nach getaner beruflicher Arbeit und eventuell noch jedes Wochenende an seinem Bau herum werkt, wird schnell merken, wo seine Grenzen sind.

Kann eventuell auch ein privates, zinsfreies oder zinsgünstiges Darlehen zur möglichst günstigen Finanzierung beitragen? Nicht nur aus der Verwandtschaft heraus, sondern eventuell vom Arbeitgeber. Einige Arbeitgeber vergeben für solche Zwecke Betriebsdarlehen zu günstigen Konditionen, nicht zuletzt um geschätzte Mitarbeiter enger an den Betrieb zu binden.

Wenn man diese „Haushaltsberechnung” beim Haus bauen und die weiteren Überlegungen geklärt hat, kann man ermitteln, wie viel die Immobilie kosten darf.

Man sollte aber bei diesen Kosten berücksichtigen, dass meistens beim Einzug auch noch, zumindest teilweise, eine neue Einrichtung benötigt wird. Aber es fallen auch Umzugskosten an, denn der große Teil der vorhandenen Möbel und vieles andere muss ins neue Heim gebracht werden.

Was man keinesfalls außer Acht lassen sollte ist, dass gerade bei Bauherren noch zusätzliche Kosten für dringend notwendige, teilweise gesetzlich vorgeschriebene Versicherungen während der Bauphase anfallen. Auch Architektensonderleistungen und sogar das Richtfest sind Kosten, die meist nicht von vorneherein eingeplant werden. Einzeln gesehen sind sie nicht allzu hoch, aber wenn man alles zusammenrechnet, kommt meist eine stattliche Summer zusammen, die eigentlich im Budget nicht vorgesehen war.

Dazu kommen aber auch die üblichen Kosten, zum Beispiel die Maklercourtage (beim Kauf, wenn nicht provisonsfrei vom Vorbesitzer oder dem Bauträger gekauft wird), die Notar- und Grundbuchamtskosten, die Grunderwerbssteuer, eventuelle Modernisierungs- oder Renovierungskosten beim Kauf einer gebrauchten Immobilie.

Außerdem können auch die Schätzungskosten der Immobilie für eine Finanzierung anfallen.. Fragen Sie dazu Ihren Anwalt Bankrecht.

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